TRUMP SAGT MEXIKO-MAUER ADIEU: Vor Abflug nach Texas stößt US-Präsident noch Drohungen aus

0 Aufrufe 173 Tsd.

Nachdem er nach den tödlichen Ausschreitungen im Kapitolgebäude tagelang nicht in der Öffentlichkeit zu sehen war, reist US-Präsident Donald Trump am Dienstag nach Texas. In der Stadt Alamo will er auf eines seiner Hauptanliegen in seiner Präsidentschaft aufmerksam machen: das Vorgehen gegen illegale Einwanderung.
Trump wird in einer Rede voraussichtlich auf Fortschritte bei seinem Wahlversprechen von 2016 verweisen, eine «große, schöne Mauer» entlang der Südgrenze der USA zu bauen. Der Großteil des Mauerbaus, der unter seiner Regierung entstanden ist, ersetzt kleinere Absperrungen, die es bereits gab. Die neue Mauer ist schwerer zu umgehen.
Alamo ist nach dem Ort benannt, wo eine kleine Gruppe texanischer Unabhängigkeitskämpfer bei einer 13-tägigen Belagerung im 19. Jahrhundert mexikanische Kräfte abwehrte. Die meisten wurden bei der Auseinandersetzung getötet.
Trump verbringt die letzten Tage seiner Amtszeit isoliert. Sein Besuch in Texas wird als Symbol seines Trotzes aufgefasst. Trump droht ein zweites Amtsenthebungsverfahren, weil er Anhänger angezettelt hatte, die das Kapitolgebäude in Washington vergangene Woche stürmten, um eine friedliche Machtübergabe an den gewählten Präsidenten Joe Biden zu stoppen.
Berater von Trump haben diesem geraten, er sollte kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft auf die nach ihren Angaben größten Errungenschaften dieser Amtszeit hinweisen. Dazu gehörten massive Steuerkürzungen, seine Bemühungen, Regulierungen zurückzufahren, der Umbau der Bundesgerichte und die Ernennung konservativer Richter. Trump hat sich aber abgeschottet im Weißen Haus. Er hält an seinen Vorwürfen des Wahlbetrugs und Verschwörungen fest, für die er keine Beweise hat.
Seine Reise nach Texas wird das erste Mal sein, dass Trump seit seiner Rede an Anhänger am Mittwoch öffentlich zu sehen sein wird. In der Ansprache hatte er die Anhänger vor der Gewalt im Kapitol ermutigt, zu «kämpfen».
Biden hat angekündigt, dass er den Mauerbau anhalten werde. Er werde per Exekutivmaßnahmen Einschränkungen gegen legale Einwanderung und Asylbewerber, die Trump verhängt hat, rückgängig machen. Der Demokrat hat angegeben, dass es sechs Monate dauern könnte, bis seine Regierung die nötigen Finanzmittel und Infrastruktur habe, um Beschränkungen aus der Trump-Ära zu lockern.
#trump #impeachment #hexenjagd
Der WELT Nachrichten-Livestream bit.ly/2fwuMPg
Abonniere den WELT DEburn Channel bit.ly/WeltVideoTVabo
Die Top-Nachrichten auf WELT.de bit.ly/2rQQD9Q
Unsere Reportagen & Dokumentationen bit.ly/WELTdokus
Die Mediathek auf WELT.de bit.ly/2Iydxv8
WELT Nachrichtensender auf Instagram bit.ly/IGWELTTV
WELT auf Instagram bit.ly/2X1M7Hk
In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen.
Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team
Video 2021 erstellt

KOMMENTARE